Askja

Ich habe zwar schon viel von der Uni geschwärmt, aber bisher kaum Bilder gezeigt. Das möchte ich heute nachholen.

Die Háskóla Íslands ist die größte aber bei weitem nicht die einzige Hochschule des Landes.

Die Earth Sciences sind in einem modernen Gebäude am Rande des Campus untergebracht. Es wirkt mit seinen großen Fenstern und seiner gekrümmten Form wie ein gelandetes Raumschiff und sieht beim Betreten auch so aus.

Im Vordergrund das Nordic House, dahinter Askja. Die Schneeböen im Hintergrund überfliegen den Inlandsflughafen, der direkt hinter dem Institut beginnt.

Askja besteht aus drei Teilen. Die Magistrale in der Mitte ist ein großzügiger dreigeschossiger Gang, der durch die großen Fenstern an der Längsseite des Gebäudes lichtdurchflutet wird und an deren Ende sich eine Caféteria befindet. Nach links geht es zu den Hörsälen, die im weißen Gebäudeteil untergebracht sind. Rechts (nicht mehr im Bild) liegen Büros und Labore.

Wir betreten das Raumschiff. Die Touchscreens sind die Klingeln zu den Büros der wissenschaftlichen Mitarbeiter. Die großen Flachbildschirme…

…zeigen die Vorlesungen des Tages und die entsprechenden Raumnummern. So muss man niemals seinen Stundenplan kennen – sondern nur rechtzeitig in der Uni sein, um nachzusehen, was man wo hat.

In die Magistrale sind gemütliche Polsterganituren und Arbeitsplätze eingelassen. Das Bild an der Säule zeigt den Calderasee von Askja, einem großen Vulkan im Osten Islands und dem Namensgeber des Gebäudes.

Durch die großen Fenster der Magistrale lässt sich bei gutem Wetter der Stadtkern mit der Hallgrímskirkja und (mit etwas Fantasie) sogar der Berg Esja erkennen.

Blick von oben auf die Caféteria.

Natürlich ist es bei weitem nicht an allen Tagen so schön wie auf den oberen Bildern. Das offene Feld des Inlandsflughafens und die dahinter liegende Ebene lassen hier immer eine deutlich kräftigeren Wind wehen als in der Innenstadt. Allerdings ist es wirklich toll, sich nach dem erfolgreichen Kampf mit dem Wetter in Askja aufwärmen zu können und dabei durch die großen Fenster draußen die Elemente wüten zu sehen. Das Raumschiff ist davon unbeeindruckt.

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2 Kommentare zu “Askja”

  1. Ohlala, sieht ja echt schick aus. Vermute mal, dass es auch ein bisschen zu guter Laune beiträgt? Eine angenehme Athmosphäre innen trotzt den wildesten Stürmen außen? Oder sind die eingelassenen Bänke auch ein ideales Versteck…?
    Herzliche Grüße aus Chemnitz, noch. Uli

  2. Der Flughafen-Bildschirm ist ja voll krass. Und auch sonst – wenn man das mit der hässlichen Morgenstelle vergleicht :)

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