Erasmus-Brunch

Vor einer Woche bekamen wir einen kopierten Zettel zugesteckt:

„Invitation to international lunch

friday, january 18th, 12:30 in Háskolatorg

Bring some food from your native country or other food; a bread, a cake, a thermos of coffee or tea or something else, and we´ll have a grand lunch buffet together!“

Urheber waren ein paar Italiener: Ein internationaler Brunch, freitagmittag mit allen Austauschstudenten, die Lust haben. Ich hatte gestern abend noch schnell einen typischen deutschen Wurstsalat gezaubert. Nach dem Motto: Kühlschrank auf, Blick über die übriggebliebenen Zutaten vergangener Kochabende schweifen lassen, handeln. Das Resultat war ein Nudelsalat mit grünen Bohnen, Käse und Wiener Würstchen drin.

Der Ort – Háskolatorg (übersetzt sowas wie Hochschul-Eck) – ist ein nagelneues Gebäude, das erst im letzten Dezember bezogen wurde. In der Eingangshalle befinden sich hinter einen breiten hohen Glasfront eine große Caféteria und die Universitätsbuchhandlung. Dahinter findet man Büros von einigen Studentenorganisationen.

Eingang zum Háskolatorg. Achja: Es schneit mal wieder.

Die Innenarchitektur ist auch recht bemerkenswert, auch wenn ich den Sinn dieses riesigen Kompasses mit den beiden Schänen darin noch nicht ganz erfasst habe. Bei Gelegenheit muss ich mal den Schriftzug übersetzen.

Die brunchenden Austauschstudenten waren nicht schwer zu finden: auf der gesamten Querseite waren mehrere Tische aneinandergeschoben, damit die rund 40 erschienenden Bruncher auch alle Platz fanden. Es war schwer, das Geschehen mit einem Bild festzuhalten.

Wie man sieht, habe ich die Bilder erst gemacht, als schon fast alle aufgegessen hatten. Aber es war sehr interessant, auch wenn ich aufgrund der vielen Leute und Tische bei weitem nicht alles probiert habe.

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