Hengill

Hengill ist ein 800 m hoher Berg südlich des größten Sees Islands þingvallavatn. Da wir gutes Kartenmaterial gefunden hatten und auch eine Beschreibung der Wanderung, machten wir uns gegen Morgen und nach einigem Warten auf unsere kanadischen Mitwanderer mit einem gemieteten Kleinwagen auf den Weg. In diesem Gebiet befindet sich auch ein beeindruckend großes Geothermiekraftwerk.

Während Reykjavíks Hausberg Esja bereits fast ganz schneefrei ist, überraschte uns auf dem Hengill ein starker Wind (40 km/h waren vorhergesagt) sondern auch eine dicke Schneedecke.

Von einer fast 90° aufragenden Schneekante kann man die wunderbarsten Kunststücke vollführen.

Tagesausklang: Auch wenn dieser natürliche Hot Pot eine Fahrstunde von Hengill entfernt liegt, entschieden wir uns, ihn noch anzufahren und richtig von der Wanderung auszuspannen.

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4 Kommentare zu “Hengill”

  1. Ja, der Hengill ist eine nette Ecke zum wandern.

  2. Noch eine Frage: Auf welcher Strasse seid ihr denn zum Hengill gefahren? Die Strasse, die an der Ringstrasse beginnt ist auf der Kartes des Strassendienstes noch als unpassierbar gekennzeichnet.

  3. Das ist Blödsinn. Die war wunderbar befahrbar (weder „Spots of Ice“, noch „Slipery“). Die Straße führt überwiegend an dem Heizrohr vorbei, das vom Hengill nach Reykjavik führt.

    Ich hatte mich auch etwas gewundert, warum die Straße als nicht befahrbar gekennzeichnet ist. Vielleicht erwarten die einen Vulkanausbruch..?

  4. Mittlerweile ist sie auch freigegeben. Das Problem sind auch eher die Passhöhen im Hengill selber, da sind die Gefälle ja teilweise 15%, das möchte man lieber nicht bei Eis und Schnee ausprobieren. Ich erinnere mich ans letzte Jahr, als an der höchsten Stelle neben der Strasse noch 2m Schnee lagen und der Weg freigeräumt war. Solange das nicht gemacht wird, ist das dann nicht passierbar.

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