Leute

Lange hab ich`s versprochen: Hier kommen ein paar Bilder von meinen Freunden. Über das Gästehaus habe ich relativ schnell viele Leute kennengelernt. – Da war es sehr einfach, miteinander in Kontakt zu kommen. In den Vorlesungen ist das schon etwas schwieriger. Dort sitzen zwar auch fast ausschießlich Austauschstudenten, die aber zum Teil schon ein Semester länger hier sind und sich daher schon gegenseitig kennen. Hinzu kommt, dass unter den Leuten, die schon etwas länger hier sind, eine „Nationalisierung“ stattfindet – man gruppiert sich mit Leuten der eigenen Nationalität, damit man auch mal in seiner Muttersprache sprechen kann. Ich versuche das weitesgehend zu vermeiden – wobei es sich schwer verhindern lässt, Deutschen über den Weg zu laufen.

Mit Isländern in Kontakt zu kommen, ist noch schwieriger, da die meist ihre isländischen Vorlesungen besuchen. Ich habe vor allem mit ein paar Leuten der Studentenorganisation gesprochen, die regelmäßig Feiern für die Austauschstudenten veranstaltet – und mit meinem Partnerstudenten, der mir von der Uni als Ansprechpartner vermittelt wurde.

Pokerabend. Wir spielen natürlich nur mit Papiergeld. Island ist teuer genug. Und: Bierdosen sind natürlich Umweltverbrechen. Es ist aber das billigste Bier, das es hier gibt, obwohl es immernoch doppelt so teuer ist wie in Deutschland.

In diesem Fall sitz ich tatsächlich nur mit Deutschen zusammen, zumindest auf dieser Seite des Tisches.

Das DJ-Team berät die Abendmusikmischung.

Die Französische Partei.

Kasia aus Polen mit Benedikt aus Nürnberg.

Nach dem Poker waren wir auf dem Laugavegur unterwegs, der Haupteinkaufs und -partymeile der Stadt.

Katerfrühstück. Glücklicherweise war ich nur verschlafen an diesem Morgen. Die Räume sind eigentlich zu klein, um zu acht darin zu frühstücken. Aber Not macht erfinderisch. Und wen stört schon Marmelade auf dem Bettlaken?

Das ist Daniel – und er schaut auf den Busfahrplan von Reykjavík. Wir haben ende letzter Woche unsere kostenlosen Bustickets für das Stadtgebiet Reykjavík bekommen. Da liegt es nahe, das Umland so weit wie möglich zu erkunden.

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