Sturm!

Ich komme gerade aus der Vorlesung Quaternary Environements, wo es vor allem um die Klimaentwicklung der letzten paar 10.000 Jahre (also eines geologisch extrem kurzen Zeitraums) geht und daneben um den aktuellen Klimawandel. Darum weiß ich nun auch aus bester Quelle, dass das heutige Wetter in Reykjavík zwar ziemlich ungemütlich aber umso typischer für Island ist.

Nach dem Verlassen des Hauses heute früh erwartete uns ein unangenehm kräftiger Wind gepaart mit unangenehm kräftigem Regen, der uns relativ schnell von oben bis unten einduselte. Glücklicherweise war die Temperatur auf über 4 °C gestiegen, so dass der Schnee bereits zu schmelzen begonnen hatte. Leider waren die Schneemassen mächtig genug gewesen, dass sie vorerst lediglich zu einer Eisschicht zusammengeschrumpft waren. Damit war unser Weg zur Universität ein langsames Schlittern, während Sturzbäche auf uns einprasselten und der Sturm an uns zerrte. Aber wir haben es doch geschafft.

Auf dem Heimweg von der Uni konnte ich dann eine weitere Charakteristik des isländischen Wetters beobachten: Sturmböen, Regen-, Schneeregen- und Schnee-Schauer wechselten sich im Fünfminutentakt ab.

Auch der Stadtteich Tjörn taut bei den aktuellen Temperaturen wieder – schade! Vor kurzem waren wir noch darüber gelaufen.

Sturmschäden. Die Böen waren heute teilweise so stark, dass man sich dagegenlehnen kann.

Vor dem Schneeeinbruch.

Alles wird weiß.

Und heute wird alles Matsch…

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